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die Wanderungen

Vor 2 Mio Jahren begann der homo erectus, sich in Afrika auszubreiten. Auf seiner ersten Wanderung über das heutige Ägypten kam er bis in den Nahen Osten, Asien und Europa. Letzteres erreichte er vor 250.000 Jahren.

der erste Europäer Neueste Entdeckungen in Georgien am Kaspischen Meer belegen allerdings, dass er bereits vor 1.77 Millionen Jahren dort erschien. Er war vieleicht ein homo habilis, wohl eher aber ein homo rudolphensis (das älteste menschliche Fossil) mit einem primitiven Schädel, einem kleinen Gehirn (600 cm²), stark ausgeprägten Eckzähnen, die ihn zwischen habilis und erectus anordnen, er besaß kein Stirnbein und war 1,50 m gross. sie lebten als Sammler und Jäger und folgten den grossen Viehherden. Giraffen, Hirsche, Hyänen, aber auch Säbelzahntiger und Löwen lebten dort. D.h., sie waren noch vor erectus eingewandert. Sie waren die ersten Europäer. Ähnliche Funde wurden auch auf Java und China aus dieser Zeit gemacht. Sie benutzten schon vor 1,5 mio Jahren Steinwerkzeug zum Abschaben der Felle und Zerschlagen der Knochen, um an das Mark ranzukommen.

Der erectus selbst musste das erste Mal über Gibralter nach Europa gekommen sein. In Südspanien gibt es 1,2 mio - 800.000 Jahre alte Funde, die dem homo antecessor, ein Vorfahr des Neandertalers aus dieser Richtung, zugeschrieben werden. Bei Neapel werden Knochenreste gefunden, die denen in Nordafrika (Algerien, Marokko) gleichen. Da auch die Werkzeuge identisch sind, ist es sicher, dass der erectus zunächst über Südspanien den Kontinent verliess.
Vor 1,6 mio Jahren hatte der erectus in Afrika den Faustkeil erfunden. Dieser Typus findet sich in Europa dann 800.000 Jahre später in einem Gebiet von Spanien bis zum südlichen Rhein wieder und ist mit den ersten Auswanderern dorthingelangt.
Erst vor 1,4 mio Jahren verlässt der erectus Afrika erneut und dringt über Asien bis nach Ost-Europa vor. Sein Faustkeil weist dort vor 600.000 Jahren, östlich des Rheins, eine Variante des ersteren auf: Er wurde mit einem Hirschgeweih abgeschlagen, das weicher ist und feinere Absplitterungen erlaubt.

Der damalige homo erectus hatte einen zierlichen Körperbau bei einer Grösse von 1.45 - 1.65 Meter, aber nur 40- 50 Kg Gewicht. In seinen Schädel passte mit 0,6 bis 0,8 Litern allerdings gerade einmal die Hälfte der Gehirnmasse eines modernen Menschen. Aufgrund ihrer guten Läuferqualitäten hatten die sehr schlanken Menschen mit längeren Beinen einen Vorteil und erreichten häufiger das fortpflanzungsfähige Alter. So gaben sie dieses Merkmal weiter.
Natürlich werden sich wissenschaftlichen Erkenntnisse immer an den neuesten Funde ausrichten. Wenn etwas nicht bewiesen werden kann, ist es häufig nur eine Frage der Zeit, wann ein neuer Zweig der Wahrheit an die Oberfläche dringt. In Nordisrael wurden über 2 Millionen Jahre alte Steinwerkzeuge gefunden. Wie der homo erectus oder sein Vorfahr schon recht früh über Landengen, den flachen Meeresspiegel nutzend, an die europäischen Grenzen gelangte, so finden sich auch Beispiele, dass sich der homo rudolfensis bereits vor ihm in Asien ausgebreitet hatte. 2.3 Millionen alte Funde in Israel und Java vor 1.8 Millionen Jahren beweisen das. Sie besitzen noch zweiwurzeligen Vorbackenzähne, die beim erectus schon einwurzelig waren. Die 1. Völkerwanderung der Geschichte wurde also nicht von ihm initialisiert.

Vor rund 1 Millionen Jahren zog der homo erectus dann weiter vom Nahen Osten nach Mitteleuropa und Nordchina. Bis vor 700 - 600.000 Jahren hatte der in Afrika gebliebene Vormensch mit ihm noch einen gemeinsamen Vorfahren. Vor 500.000 Jahren kam dieser in Südostasien und Südeuropa an. Gleichzeitig hatte er sich technisch und kulturell weiterentwickelt, um sich den neuen Gebieten anzupassen. Aus dem europäischen homo erectus, der von Osten gekommen war, wurde der homo heidelbergensis, aus dem sich dann der Neandertaler weiterentwickelte.
der erste Europäer Obwohl der westliche und der östliche Neandertaler sich beide aus dem homo erectus entwickelten - und dies sogar in unterschiedlichen Zeiträumen, waren sie genetisch vor 350.000 Jahren in Mitteleuropa nur noch wenig voneinander zu unterscheiden.

Europa: Der über Gibraltar gekommene erectus hatte bereits vor 1 mio Jahren in Europa angefangen, Feuer zu machen. Dies ist anhand geschwärzter Steine nachzuweisen. Die Ernährung änderte sich alsbald: Sie garten nun das Fleisch. Vor 500.000 Jahren kamen sie ins heutige England. Aus Feuerstein stellten sie Schaber her, um Kadaver auszuschlachten. Vor 400.000 Jahren bildeten sich aus ihnen dort die ersten Neandertaler.
Vor 350.000 Jahren gab es in Europa viele Klimaschwankungen von gemäßigt bis kalt-feucht. Der Neandertaler war noch perfekt an dieses Klima angepasst. Er war ca. 1,60 m gross, hatte breite Schultern, war untersetzt und hatte kurze Glieder. Sein nach hinten gezogener Schädel hatte ein grösseres Volumen als der des Menschen. Er war Fleischesser wie die Wölfe und ein guter Jäger. Knochenbrüche wurden von der Gruppe versorgt. Bei Hungersnöten gab es eventuell Kannibalismus (abgeschabte menschliche Knochen). DNS-Untersuchungen zufolge gibt es mindestens 3 unterschiedliche Gruppen: 1. die osteuropäische, 2. die westeuropäische und 3. die südeuropäische.
Er entwickelte eine Kultur, die zu der Zeit konkurrenzlos war. Z.B. hatte er schon vor Vor 100.000 Jahren - noch vor einer Begegnung mit dem Menschen - seine Toten begraben. Er fügte ihnen Beigaben wie primitive Faustkeile hinzu. Dies entspricht einer kollektiven Erinnerungskultur: ein sozialer Familienzusammenhang mit den Toten. Die Grabstätten waren mit Ocker bemalt (keimtötenden Wirkung) und Hirschgeweihe, Muscheln oder Gebisse als Beigaben hinzugefügt.
Aufgrund der Wachstumslinien der Zähne weiss man, dass der Neandertaler schneller wuchs als der Mensch. Am Zahnschmelz geht hervor, ob er von seinem Geburtsort weggewandert ist. Vor 30.000 Jahren waren sie aufgrund der Kälte immer wieder gezwungen, nach Süden auszuweichen. Sie waren immer von der Wanderung der Bisons, Rentiere und Mammuts abhängig, die sie in den neuen Gebieten nicht überall antrafen. Aber die schnellen Klimawechsel brachten ständige Ortswechsel mit sich. Die Fruchtbarkeit der Frauen wurde beeinträchtigt. Eine geringe Geburtsrate und die weitflächige Zerstreuung ihrer Gruppen liess sie genetisch stagnieren. Doch aufgrund der Kälte mussten sie immer stärker nach Südeuropa ausweichen, wo sich ihre Tierherden nicht mehr aufhielten. Zudem gerieten sie in immer stärkere Konkurrenz mit den Menschen, die sich aber vielfältiger zu ernähren gelernt hatten. Das Klima wurde trockener und kälter. Der Neandertaler war nun hauptsächlich in Spanien, während sich der Mensch noch vorwiegend vor den Pyränäen aufhielt. Erst als es wieder wärmer wurde, kam auch er nach Spanien. Daraufhin ziehen sich die nunmehr wenigen Neandertaler vor 28.000 Jahren endgültig nach Gibraltar zurück.

Vor 160.000 Jahren hat sich der homo sapiens aus dem dort verbliebenen homo erectus in Afrika entwickelt. 10.000 Jahre später breitete er sich über Afrika aus. Dann, in einer 2. Welle, wanderte er vor 100.000 Jahren südöstlich über eine damalige Landbrücke in den Vorderen Orient nach Arabien und Yemen.

Vor 80.000 Jahren traf er im Nahen Osten auf den Neandertaler und lebte 50.000 Jahre mit ihm. In der Levante sogar noch länger. Vor 60.000, während einer Kälteperiode, wurde er dort vom Neandertaler kurzfristig abgelöst, der von einer harten Kälteperiode mit Macht nach Süden getrieben worden war.

Vor 45.000 Jahren kamen ungefähr 20.000 Individuen - von denen die heutige Menschheit abstammt - über den Nahen Osten nach Persien und Asien nach Australien. Sie hatten inzwischen die Schifffahrt nutzen gelernt und konnten nun über den damals nur 15 km engen Ozean mit stabilen BambusFlössen, die über einen hohen Auftrieb verfügten, übersiedeln.

Erst als die Dürre in Jordanien vorüber war, konnte der Mensch vor gut 40.000 Jahren über Indien und Russland auch von Westen nach Europa einwandern. Die meisten zogen entlang der Mittelmeerküste oder der Donau. Sie fanden Unterschlumpf in den Felsen oder direkt am Wasser. Dort teilten sie sich auch Plätze mit den Neandertalern. Diese waren bereits hellhäutig, während die Menschen noch eine dunklere Haut besaßen. Eine Vermischung war selten und führte zu keiner weiteren Population. In Osteuropa und dem Nahen Osten scheinen allerdings einige Schädel diese Verbindung nachzuweisen.
Der homo sapiens hatte schon in Afrika begonnen, sich mit Perlen und Tierzähnen zu schmücken. Er verfügte über neue und feinere Techniken zum Behauen von Steinen als der Neandertaler. Er stellte unterschiedlich große Klingen her, die vielfältiger und spezialisierter waren. Er bearbeitete auch Knochen und Elfenbein für die Spitzen von Lanzen und Speeren, die sich leicht austauschen liessen. In Europa koexistierten beide Spezien für 15.000 Jahren zusammen. Zeichnungen hatte wohl nur der Mensch gemacht. Seine Kohlezeichnungen von Nilpferden, Wildpferden, Löwen, Höhlenbären und Eulen können aufgrund der Uran-Torium-Methode auf älter als 32.000 Jahre datiert werden. Perlen aus Bernstein dienten ihnen zur Ästhetik. Musik wurde auf Flöten z.B. aus den Knochen eines Geierflügels gemacht.
Vor 22.000 hatte der Mensch ganz Europa besetzt. Dann breiteten sich Gletscher aus, es wurde noch kälter, und die wenigen 10.000 wurden wieder nach Süden vertrieben, wo schon andere sich an Flüssen und Viehtriebwegen angesiedelt hatten.
Neue Werkzeuge entstanden: z.B. eine Nadel mit Nadelöhr. Pferdesehnen dienten als Fäden zum Nähen. Die Speerschleuder wurde erfunden (höhere Reichweite). Feinere Techniken der Klingenbearbeitung hielten vor 15.000 Jahren mit neuen Einwandererwellen aus Nordafrika über Gibraltar Einzug. Anstelle der grossen Raubtiere traten nun Pflanzenfresser wie Pferde, Bisons und Rentiere auf.
Die Spitze der Eiszeit, die vor 17.000 Jahren begann, ging vor 10.000 Jahren zuende. Es wurde wieder wärmer, die Gletscher schmolzen, der Meeresspiegel stieg um 120 m. Ebenso das Schwarze Meer, dessen Damm zum Mittelmeer brach, so dass sich die Wassermassen ins Schwarze Meer ergossen (biblische Sintflut). In Tundra und Steppe wuchsen Bäume, die Tiere zogen wieder nach Norden, um sich neue Weideflächen zu suchen. Mammuts fanden in Sibirien ihre letzte Zuflucht, wo es noch grosse Grassteppen gibt. Doch sie starben aus wie die Höhlenlöwen und Wollnashörner. Aber die Menschen waren ihnen gefolgt und verbreiteten sich wieder über ganz Europa. In den Wäldern stellte man sich von der Jagd mit Lanzen auf Pfeil und Bogen um. Der Wolf wurde domestiziert. Vor 10.000 Jahren dann wurde die Besiedlung Skandinaviens vollendet.
Es gibt genetische Marker, die auf die Wanderungen hinweisen. Dort, wo sie blieben, jagten, sammelten und fischten die Menschen. Runde Hütten aus Tierhäuten oder Rinde wurden gebaut. Doch im Nahen Osten wurde schon begonnen, viereckige Häuser aus Stein zu errichten. Im 2-Stromland entstanden Städte wie Jericho. Vor 9.000 Jahren gab es auch in der Türkei schon große Städte. Der Zugang zu den Häusern erfolgte über das Dach.
Vor 13.000 Jahren wurden die ersten Menschen im Nahen Osten sesshaft und lebten von Tierzucht und Ackerbau. In Afrika, Asien, Mittel- ud Südamerika wurde Getreide wie Gerste, Hafer, Dinkel, Hirse und Weizen angebaut. Auch Viehzucht tritt dort auf (der Auerochse wurde zu Ochse und Kuh, das Mufflon zum Schaf, das Wildschwein zum Hausschwein). Dabei wurden die Tiere kleiner. Keramische Gefäße dienten dem Lagern ud Transport von Saatgut. Oxydian (polierter, schwarzer Stein) ließ sich als Handelsgut verwenden. Der Rote Halbmond im Nahen Osten war sehr fruchtbar, bis die Böden auszulaugen begannen. Viele Menschen emigrierten dann vor 7.000 Jahren von dort weiter nach Europa und nahmen ihre Kultur und Techniken mit. Auf ihrem Weg begegneten sie den hiesigen Jägern und Sammlern, die daraufhin auch ihr Leben umstellten. Pro Jahr legten die Einwanderer 2-3 km zurück, d.h. pro Jahrhundert 300 km. Diese neuen Bauern führten Weizen und Dinkel sowie Ziegen und Schafe ein, auch Rinder und Schweine. Die einheimischen Auerochsen wurden der Wildnis überlassen. Die Menschen führten geschliffene Steinwerkzeuge wie Beile und Pflüge ein. Kupferklingen wie Sichel und Sennsen wurden mit Birkenholz eingeklebt.
Aber das Zusammenleben förderte auch Krankheiten wie Masern Tuberkulose und Rinderseuchen, die erstmals auftraten. Karies gab es, weil die Mahlsteine mit dem Getreide auch kleine Steine ins Brot mischten (auch die Ernährung selbst war süsser geworden). Der Beruf des Zahnarztes entstand.
Nach 700 Jahren wurde der Vormarsch der Bauern nach Norden kurz durch eine erneute Abkühlung gestoppt. Doch bald wurde es wieder wärmer, und in Mitteleuropa wurden Wälder für neue Siedlungen und Dörfer (100-200 Personen) gerodet. Aber Städte gab es hier noch nicht. Die Häuser wurden bis zu 50 m lang und 8 m breit. Milch spielte nun eine grosse Rolle in der Ernährung. Die Mehrheit der Menschen kann noch heute nach dem Abstillen keine Milch verdauen. Nur bei einigen erfolgte eine Milchverträglichkeit durch Mutation, die das Enzym Laktase veränderte, das die in der Milch vorhandene Laktose abspaltet, die der erwachsene Organsimus nicht verträgt. Diese Mutation sicherte deutlich höhere Lebenschancen, ausgehend aus Nordeuropa, wo sich viel Kuhweideland befand.
Durch eine ökonomische Vorratshaltung, Handel und die Entstehung einer reichen Führungselite bilden sich sozial differenzierte Gesellschaften. Vor 6.500 Jahren gab es in Europa 2,5 mio Menschen. Dörfer wurden mit Pallisaden geschützt, weil nun Gewalt zwischen den Menschen entstand. Denn Kriege brechen häufig aus, wo sich Macht als Anhäufung von Reichtum gründet.

Vor 20.000 Jahren gelang es dem Menschen, während der EisZeit über die BeeringStrasse nach Amerika zu gehen. Zuerst in den Süden, dann am Ende der EisZeit in den Nordosten. Dieser Prozess ist ebenfalls in zwei, vielleicht sogar in drei kleinere Einwanderungswellen zu unterteilen.
Die ersten Menschen kamen über den Beeringbelt entlang der Westküste Amerikas, wo sie ins Landesinnere Südamerikas vorstiessen. Der älteste Fund ist in Brasilien (Lusia) vor 14.000 Jahren gefunden worden. Zudem gibt es dort 13.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen. Lusia stellte aber keinen Vorfahren der heutigen Indianer dar (die Grösse der Augenhöhlen und die Breite der Nasen unterscheiden sich). Doch sie hatte viel mit dem Afrikaner und Australier gemeinsam und wies eine Ähnlichkeit mit den Aborigines auf.
In dieser Zeit versperrten Gletscher den Weg über die Beeringsee. Es gab dort zwar eine Landbrücke (das Wasser war an den Polkappen gebunden und der Meeresspiegel somit um 130 Meter tiefer). Aber sie konnten über die Küste einreisen und in wenigen 100 Jahren nach Feuerland gelangen. In 50 Meter Wassertiefe wurden vor einer Flussmündung Kanadas z.B. 10.000 Jahre alte Steinklingen gefunden. Die Funde und ihre Jahreszahl zeigen, dass nicht erst seit dieser Zeit Menschen dort lebten, denn sie waren ja schon vor 14.000 Jahren in Brasilien angekommen. Doch danach sind sie verschwunden.
Vor 10.000 Jahren kamen Grosswildjäger, mongoloide Menschentypen, die Vorfahren der heutigen Indianer, zunächst über das Landesinnere nach Nord-, dann über einen eisfreien Korridor nach Südamerika. Auch sie, die sog. Clovis, stammten aus Sibirien. Lusia lebte zur selben Zeit und früher in Südamerika. Da beide zwei unterschiedliche Menschenrassen waren, war Lusia wohl eher aufgebrochen und entsprach einer früheren Epoche der Vermischung von sapiens und javaensis auf dem asiatischen Kontinent.
Aber bereits vor 16.000 Jahren, also 5000 Jahre vor den Clovis, hatten Menschen inmitten von Nordamerika gesiedelt. D.h., sie mussten den Beeringsund noch 5-10.000 Jahre füher überwunden haben. Kurioserweise jedoch wurde die Art von Speerspitzen aus ihrer Zeit auch in Europa entdeckt. In Nordasien selbst war keine entsprechende Vorgängertechnologie gefunden worden.
Ein weiteres Indiz, dass sie direkt aus Europa gekommen sein mochten, besteht in der Verknüpfung ihrer Netze, die sie bis mindestens noch vor 8.000 Jahren zum Mammutfang einsetzten. Diese Art und Weise stammt aus dem Gebiet Tschechiens vor 27-45.000 Jahren. Von dort über Asien nach Amerika wäre es aber ein Weg, der länger gedauert hätte als die vorliegenden 25.000 Jahre.

In einer 3. Welle gelangte der homo sapiens sapiens dann von Europa vor 1200 Jahren nach Grönland und NordostAmerika, im 14. Jahrhundert nach Asien, 1492 nach SüdAmerika und im 18. Jahrhundert nach Australien. Alles per Schiff.

Am 18.Juni 1969 landete er dann auf dem Mond. Es ist in seiner Geschichte die 4. grosse Welle, mit der er sich dann über das Universum auszubreiten gedenkt. Obwohl sie bisher nur eine äusserst begrenzte Anzahl Menschen dorthin trug, reiht sie sich in die grossen Wanderungen ein, weil der Schritt dorthin qualitativ mit den vorherigen vergleichbar ist und sehrwohl Anlass für einen späteren, grösseren Aufbruch geben kann.